Startseite >> Blogbeiträge >> SEO Blogbeiträge
Was dich in diesem Beitrag erwaretet:
- Einleitung
- Was ist „schlechter KI-Content“ wirklich?
- Typische Schwächen von Content der künstlichen Intelligenz
- Warum Masse das eigentliche Problem ist
- Warum Leser schlechten Content schnell erkennen
- Wie du dich davon abhebst
- Fazit
Einleitung
In dem letzten Beitrag haben wir uns damit befasst, wie die KI die Content-Erstellung sinnvoll unterstützen kann. Dabei habe ich auch ein Problem angesprochen, welches immer häufiger vorkommt: AI Slop.
Doch hier stellt sich die eigentlich wichtige Frage:
Wo genau liegt das Problem von dem massenhaften schlechten KI-Content im Internet?
Genau damit befassen wir uns in diesem Beitrag. Wir werden uns ansehen, warum KI-Content häufig scheitert, welche typischen Schwächen auftreten und wie du dich davon bewusst abheben kannst.
Was ist „schlechter KI-Content“ wirklich?
Wenn oftmals über minderwertigen Content in Zusammenhang mit KI gesprochen wird, entsteht meist ein falsches Bild. In diesem Diskussionen geht man davon aus, dass die KI selbst die Ursache für schlechten Content ist, aber diese Annahme greift zu kurz.
Das Problem liegt soweit tiefgründiger, das die Art und Weise, wie die KI eingesetzt wird problematisch ist. Dabei wird Künstliche Intelligenz ohne klares Ziel und dazu unkritisch und unreflektiert verwendet. Weil die KI Inhalte aufgrund von Wahrscheinlichkeiten und Mustern erstellt, kann ohne inhaltliche Prüfung und kritisches Hinterfragen kein hochwertiger Inhalt von sich selbst produziert werden. Dafür braucht es eine klare Führung von Menschenhand.
Interessant ist dabei, dass viele der produzierten Inhalte auf den ersten Blick sogar gut bis sehr gut wirken. Inhalte werden leicht verständlich dargestellt, logisch aufgebaut und sauber formuliert. Doch genau da liegt die Schwäche: Qualitativ bleibt der Inhalt oberflächlich und ohne Perspektive.
Was fehlt dabei genau?
- Klare Argumente
- Individuelle Perspektiven
- Tiefgreifende Erkentnisse
Dabei ist Content mit KI nicht direkt schlechter KI-Content, sondern Content ohne Ziel, Tiefe und bewusste inhaltliche Direktion.
Typische Schwächen von Content der künstlichen Intelligenz
Wir haben uns jetzt also angesehen, wo das eigentliche Problem bei schlechtem KI-Content liegt. Jetzt stellt sich also die folgende Frage: Woran erkennt man, dass der Inhalt in genau diese Falle tappt?
Viele von der KI generierten Inhalte weisen wiederkehrende Schwächen auf, welche sich mit etwas Erfahrung und dem Blick dafür schnell identifizieren lassen.
In diesen Inhalten sind Wiederholungen ein häufiges Problem. Dabei drehen sich die Inhalte im Kreis, Aussagen werden dabei nur leicht umformuliert wieder aufgegriffen und liefern dabei keine neuen Informationen.
Eine fehlende Tiefe ist ebenfalls häufig der Fall. Themen werden angerissen, dann aber nicht weiter ausgeführt. So bleiben allgemeine Aussagen stehen, sodass keine konkreten Beispiele oder nachvollziehbare Argumente folgen.
Damit verbunden stehen oft oberflächliche Argumente. Zwar werden plausibel klingende Aussagen verwendet, aber diese sind zu allgemein gehalten. Klare Standpunkte und eine Gewichtung der Inhalte sind dabei nicht zu finden.
Weiterführend ist keine Perspektive zu erkennen. Es entstehen neutrale und austauschbare Inhalte mit fehlender Haltung und ohne individuelle Note des Autors. Für deine Nutzer werden diese Inhalte schnell uninteressant werden.
Zuletzt ist ebenfalls häufig eine gewisse „Harmonie“ im Text zu finden. Dabei fehlt es an kritischen Auseinandersetzungen mit dem Inhalt als auch Widersprüche. So wirken die Inhalte Aalglatt – aber dadurch auch willkürlich und austauschbar.
Diese Schwächen entstehen aber nicht durch puren Zufall, sondern genau dann, wenn die künstliche Intelligenz ohne klare Steuerung und Überprüfung eingesetzt wird.
Warum Masse das eigentliche Problem ist
Ein zentraler Punkt für die Mengen an schlechtem KI-Content besteht darin, dass bei der Erstellung ein Fokus auf die Masse statt Qualität gelegt wird. Mittlerweile kann Content in wenigen Minuten erstellt werden, was früher Stunden oder Tage gebraucht hätte.
Dadurch entsteht ein Ergebnis, welches als reines Produktionsgut und nicht als Produkt eines durchdachten Prozesses gesehen wird. Der Gedanke dabei ist simpel: Mehr Inhalt sorgt für mehr Sichtbarkeit. Die Realität sieht dabei aber so aus, dass eine Flut an Inhalten erstellt werden, welche sich kaum von einander unterscheiden.
Dabei können wir SEO näher betrachten, warum der Rattenschwanz bei hier weiter geht. Google verfolgt bereits seit Jahren den Ansatz, Inhalte, welche sich auf den Nutzer fokussieren, besser zu bewerten. Inhalte, welche die Suchmaschinen beeinflussen und manipulieren wollen, werden mehr und mehr abgestraft (siehe Helpful Content Update aus dem August 2022 oder Core Update aus März 2024).
Finden Nutzer auf einer Seite massenhaften schlechten KI-Content, wird es dafür sorgen, dass das Vertrauen in diese Seite sinkt. Von einer positiven Entwicklung kann hier nicht die Rede sein.
Warum Leser schlechten Content schnell erkennen
Wie wir schon festgestellt haben, kann KI-Content auf den ersten Blick gut wirken, aber deine Nutzer erkennen schnell, ob der Inhalt ihnen einen Mehrwert bietet oder nicht. Dabei ist Authentizität ein entscheidender Faktor. Sind deine Inhalte ohne Haltung oder Perspektive, wirken diese distanziert und zudem austauschbar.
Achte bei deinen Inhalten zudem auf echten Mehrwert. Liefern deine Inhalte neue Erkenntnisse? Gibst du klare Antworten auf Fragen? Setzt du hilfreiche oder sogar praxisnahe Impulse? Mit diesen Fragen beschäftigst du dich damit, die Frage nach dem Mehrwert für deine Nutzer zu beantworten.
Bei der Erstellung von Inhalten sollte dir bewusst sein, dass Leser merken, wenn:
- du dich mit einem Thema intensiv beschäftigt hast
- deine persönliche Note eingeflossen ist
- der Inhalt einfach nur generiert wurde
Gerade heutzutage, wo Inhalte und Informationen im Überfluss sind, entscheiden Nutzer binnen Sekunden, ob diese sich deinen Inhalt weiter ansehen möchten oder weitersuchen. Nutzer suchen nicht nur nach Antworten auf einfache Fragen, sondern Einordnungen, Bewertungen und nach Erklärungen für das eigene Verständnis.
Wie du dich von allen anderen abhebst
In dem Fall, dass viele Inhalte austauschbar werden, kannst du dir genau diesen Umstand zu nutze machen. Wenn du bewusst anders arbeitest, gewinnen deine Inhalte deutlich an Bedeutung.
Bevor du deine Inhalte erstellst, solltest du die folgenden Punkte festlegen:
- Für wen verfasse ich den Inhalt?
- Welches Ziel verfolgt er?
- Welche Perspektive möchte ich darstellen?
Erst dadurch entsteht eine klare inhaltliche Linie, welche sich durch die Beiträge zieht. Wie wir schon festgestellt haben ist aber auch die eigene Perspektive und Erfahrungen wichtig, um dem Inhalt sein Gewicht zu geben.
Die KI kann dir dabei helfen, diesen Prozess effizienter zu gestalten. Die Entscheidung über den Inhalt übernimmst aber weiterhin du. Wenn du dir einen konkreten Vorschlag für einen Workflow mit der KI bei der Erstellung von Inhalten ansehen möchtest, findest du ihn hier.
Fazit
In der Content-Erstellung ist KI ein leistungsstarkes Werkzeug, welches Prozesse beschleunigt, Strukturen liefert und bei Formulierungen unterstützt. Doch das alles ist nicht entscheidend über die Qualität des Inhalts, welcher daraus entsteht.
Schlechter Content mithilfe von KI ist nicht das Produkt der Nutzung der Technologie, sondern durch den unreflektierten Einsatz und Umgang. Denn Inhalte ohne Ziel und Tiefe werden deinen Nutzern keinen Mehrwert bieten, egal, ob künstliche Intelligenz verwendet wurde oder nicht.
Daher solltest du dir die Frage stellen :“Wie bewusst nutze ich KI?„

Schreibe einen Kommentar