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In diesem Blogbeitrag erfährst du, was die Struktur der Website ist und in welche Bereiche sie sich unterteilt.
Das erwartet dich in diesem Blogbeitrag:
- Was die Webseitenstruktur ist
- URL-Prüftool
- Index-Abdeckung
- Core Web Vitals
- Sitemap-Bericht
- Links-Bericht
- Testtool für Schema-Markup
- Weitere Möglichkeiten
Was die Webseitenstruktur ist
Die Webseitenstruktur ist grundlegend der Aufbau deiner gesamten Webseite sowie die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Seiten. Welche deiner Seiten führen zu welchen anderen Seiten? Beinhaltet deine Seite strukturierte Daten für Rich-Snippets? Und vieles weiteres. Dafür gibt es viele Tools, um die Struktur testen zu können:
- URL-Prüftools
- Index-Abdeckung
- Core Web Vitals
- Sitemap-Bericht
- Links-Bericht
- Testtool für Schema-Markup (schema.org)
Im nachfolgenden schauen wir uns einmal die Tools genauer an, was genau die Ergebnisse aussagen.
URL-Prüftool
Das Prüftool von Google für URLs findet man (wie zu erwarten) in der Google Search Console. Das Prüftool benutzt du häufig für die folgenden Aufgaben:
- Status der URL im Google Index abrufen -> Hier bekommst du Informationen darüber, warum eine Seite indexiert werden konnte oder nicht.
- Live-URL prüfen -> Damit testest du, ob eine Seite deiner Website indexiert werden kann.
- Indexierung einer URL anfordern -> So bittest du Google, eine geprüfte Seite zu indexieren. Das kann bis zu zwei Wochen dauern, mit dem Tool kannst du den Fortschritt sehen.
- Probleme mit fehlenden Seiten beheben -> Google zeigt dir an, welche Problem die Indexierung verhindern. In dem Tool kannst du einige dieser Probleme direkt beheben
- Kanonische Seite ermitteln -> Damit schaust du dir an, ob die gewünschte Seite auch von Google als kanonische Seite angezeigt wird.
Hier sollte ich aber auch noch erwähnen, welche Punkte das URL-Prüftool nicht prüft:
- Es werden keine Qualitäts- und Sicherheitsrichtlinien auf der Seite und strukturierten Daten geprüft
- Manuelle Maßnahmen oder Sicherheitsprobleme können weiterhin auftreten
- Rechtliche oder andere Gründe für die Entfernung der Seite
- Ob die Seite vorübergehend in der Search Console blockiert wurde
- Ob ein Video auf der Seite indexiert ist, da das Tool nur ausgibt, ob das Video erkannt wird oder nicht.
Index-Abdeckung
Die Index-Abdeckung dient zur Überprüfung, welche Seiten in den Suchergebnissen erscheinen. Somit stellst du sicher, dass deine wichtigen Seiten auch von Kunden gesucht und gefunden werden können.
Die Abdeckung kannst du am einfachsten über die Google Search Console überprüfen. Google gibt dir aus, welche Seiten indexiert werden, bei welchen es Fehlern gibt und Ausnahmen, wie bspw. 404-Fehler, noindex oder 301-Weiterleitungen. Das hilft dir dabei, Probleme auf wichtigen Seiten ausfindig zu machen und zu beheben, damit du weiterhin sichtbar bleibst.
Damit die Index-Abdeckung aktuell ist, reiche eine aktuelle Sitemap ein, damit Google alle wichtigen URLs findet.
Core Web Vitals
Wenn du gerade erst in den Bereich SEO eingestiegen bist, hast du sicherlich schon von den Core Web Vitals gehört. Aber was genau ist das eigentlich? Grundsätzlich sind das Messwerte deiner Webseite, die anstreben, die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Darunter zählt:
- LCP (Largest Contentful Paint) -> Der größte Bild-, Textblock oder Video im Darstellungsbereich. Das bezieht sich auf den Zeitpunkt, wo der Nutzer die Seite aufgerufen hat. (Zielwert: unter 2,5 Sekunden)
- INP (Interaction to Next Paint) -> Bewertet die Reaktionszeit deiner Webseite auf eine Nutzerinteraktion. Der endgültige Wert ist die längste beobachtete Reaktion, Ausreißer werden dabei aber ignoriert. (Zielwert: unter 200 Millisekunden)
- CLS (Cumulative Layout Shift) -> Zeigt unerwartete Layout Shifts während des Lebenszyklus einer Website. Der Wert betrachtet also Elemente, die sich während dem Laden der Website unerwartet verändern. (Zielwert: unter 0,1)
Die Core Web Vitals können ganz einfach mit bspw. PageSpeed Insights oder auch Lighthouse getestet werden. So erkennst du schon früh, was du an deiner Webseite verbessern solltest, um die Nutzerfreundlichkeit zu gewährleisten. Zudem sind die Web Vitals ein wichtiger Rankingfaktor für Google.
Sitemap-Bericht
Der Sitemap-Bericht klärt dich darüber auf, welchen Status die aktuelle Sitemap hat. Also ob alle wichtigen Seiten gefunden werden konnten oder wenn es zu Fehlern beim Crawlen gab. Das hilft der Suchmaschine, deine gesamte Website zu indexieren. Der Bericht zeigt dir auch:
- Wann die Sitemap eingereicht wurde
- Welche Probleme es beim Durchsuchen von Google gab
- Wie viele URLs aus deiner Sitemap extrahiert werden konnten
Bei der Sitemap unterscheidet man zwischen einer HTML oder XML Sitemap. Eine HTML-Sitemap ist für Besucher sichtbar und optimiert, eine XML für Webcrawler und kann Videos, Bilder oder auch News enthalten.
Wann ist eine Sitemap sinnvoll? Das ist recht einfach zu beantworten. Wenn deine Website zu groß ist, alle Seiten intern zu verlinken oder auch wenn deine Website neu ist. In diesem Blog habe ich auch recht schnell bei Google eine Sitemap eingereicht, damit die Beiträge indexiert werden können. Sinnvoll ist sie auch bei Webseiten mit vielen Videos, Bilder oder Rich-Media-Inhalten.
In deiner Sitemap sollten keine Webseiten enthalten sein, welche auf eine 404-Seite, Login-Bereiche oder Duplikate verweisen. So gibst du Google nur die relevanten Seiten, welche indexiert werden sollen. Verändert sich deine Webseite durch eine Umstrukturierung, solltest du die Sitemap erneut einreichen. So vermeidest du Probleme in den Suchergebnissen in der Zukunft, damit keine 404-Fehler entstehen.
Links-Bericht
Der Links-Bericht schaut sich die verschiedenen Verlinkungen der Website an. Das beinhaltet sowohl die internen Verlinkungen, Backlinks sowie die Herkunft dieser Links. Dabei geht es also um die Struktur der Links, dass die Website besser verstanden und optimiert werden kann.
Sich den Links-Bericht anzusehen ist vielseitig wichtig. Einerseits möchtest du vertrauenswürdige Backlinks (bspw. durch Kooperationen) aufbauen. Das gibt Google ein starkes Signal für ein besseres Ranking. Anders herum kann es aber auch passieren, dass Spam-Links auf deine Seite verweisen. Das hat den Nachteil, dass das Vertrauen deiner Website untergraben wird.
Um auf deine Website verweisende Links zu erkennen, nutzt du am besten die Google Search Console (GSC) oder externe Anbieter (SEMrush oder Ahrefs). Im nächsten Schritt analysierst du (regelmäßig), welche Links schädlich oder spammy sind. Sobald du diese Links gefiltert und erkannt hast, hast du nun zwei Möglichkeiten:
- Fordere den Webseitenbetreiber freundlich per Email oder Telefon auf, Links zu deiner Website zu entfernen (empfohlen)
- Reiche bei Google eine disavow-Datei ein
Zweiteres sollte mit Vorsicht genossen werden. Mit der Datei sagst du Google grundlegend, welche Links für die Bewertung deiner Website ignoriert werden sollen. Auf der anderen Seite kann die übermäßige Nutzung dieser Datei dafür sorgen, dass deine Webseite negative Auswirkungen erleiden kann. Verwende die disavow-Datei daher eher als letzten Ausweg, um deiner Webseite nicht zu schaden.
Testtool für Schema-Markup
Wie im Einstiegsteil dieses Beitrags schon hingewiesen, kannst du mithilfe von schema.org die strukturierten Daten deiner Webseite prüfen. Das hilft dir dabei, diese Daten zu erfassen, verstehen und zu pflegen. Das wiederum hilft Suchmaschinen, deine Seite besser zu verstehen und sogenannte Rich-Snippets zu ermöglichen.
Rich-Snippets helfen dir dabei, dass du mehr Nutzer gewinnst und Klickraten steigen. Diese Snippets entstehen durch die strukturierten Daten im Quellcode der Website. Ist deine Webseite nicht für Rich-Snippets ausgelegt, werden nur Standardtitel und -beschreibung angezeigt. Das kannst du ganz einfach mithilfe des Tests für Rich-Suchergebnisse von Google prüfen. Einfach URL einfügen und schon erkennst du, welche Elemente für die Rich-Ergebnisse verwendet werden können.
Weitere Möglichkeiten
Neben den schon genannten Tools hast du natürlich noch weitere Optionen, die du nutzen kannst. Screaming Frog oder Seobility helfen dir dabei, deine Website zu visualisieren und für technische Checks. Die URL-Struktur sollte auch sinnvoll sein, dazu habe ich schon einen Beitrag verfasst. Den kannst du hier aufrufen.
In deiner HTML-Struktur sollte auch ein <header>, <footer> und <div> enthalten und auch einen sinnvollen Aufbau der Headlines haben. Diese sind immer strukturiert von H1-H6, dabei gibt es immer nur eine H1, welche die Hauptüberschrift ist.
Interne Verlinkungen auf deiner Webseite helfen auch dabei, die Struktur für Google klarer zu gestalten. So erkennt Google, wenn du Inhalte untereinander verlinkst, dass diese thematisch nah beieinander sind. Die Links sollten dabei selbstverständlich sinnvoll und natürlich sein. Auf Zwang Links einzubauen solltest du möglichst vermeiden.
Die Webseite solltest du für deine Besucher auch simpel und sinnvoll gestalten. So ist es hilfreich, dass deine Nutzer mit wenigen Clicks auf die wichtigen Inhalte zugreifen können. Die Navigation bspw. im Header gehört selbstverständlich auch dazu. Bedenke auch immer: Mobile first. Ca. 60% von dem Traffic weltweit wird durch mobile Endgeräte generiert. Daher solltest du dort eher mehr als weniger deine Webseite optimieren.

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